Machine Men - Circus of Fools
Century Media (EMI)
Februar 2007
1. Circus Of Fools
2. No Talk Without The Giant
3. Ghosts of the Seasons
4. Tyrannize
5. The Shadow Gallery
6. Where I Stand
7. Border Of The Real World
8. Dying Without A Name
9. The Cardinal Point
Mit dem Opener 'Circus of Fools' geht es gleich richtig zur Sache.
Ein Paradestück des good old Metal, kraftvolle Riffs und immer wieder Antony's melodische, an manchen Stellen doch sehr stark an Bruce Dickinson erinnernde, Stimme.
Das zweite Stück ist die Single-Auskopplung 'No Talk Without the Giant'. Auch dieses Stück besticht mit seinen kraftvollen Riffs, pure Energie.
Erst beim dritten Stück nehmen die Jungs etwas den Fuß vom Gas. Eingängige Melodiebögen werden hier durch harmonische Gitarrenriffs mit schönen Soli gesponnen. Ein Stück zum Zurücklehnen und Genießen.
Nach dieser kleinen Atempause geht es wieder richtig zur Sache, nicht ganz so kraftvoll wie bei den ersten beiden Stücken, doch nicht langweilend. Die Songs sind durchweg abwechsunglsreich, und es sind immer wieder langsame, gefühlvolle Breaks eingebunden.
Man merkt, dass die Band auch Wert auf kleinere Details legt, kleine Spielereien mit Soundeffekten, wie beispielsweise das Verzerren der Stimme bei 'The Shadow Gallery' oder das Mandolinen-Intro von 'Dying Without A Name'.
Das Album ist kein Opus, den von dem man erschlagen wird, sondern ein Album, dass man nebenher hören kann. Es allerdings als 'easylistening' zu bezeichnen wäre abwertend. Es ist einfach ein "Gute Laune Album", dass von der ersten Sekunde im Player Spaß macht. Von seiner Art her sehr leicht zugänglich, dass selbst nach der dritten Runde im CD-Spieler nicht langweilig wird.
Empfehlung:
Alle die sich für 'traditionellen Metal' im Stil von Iron Maiden, Queensryche etc. begeistern können oder auch Bands wie Tarot mögen, sollten in dieses Album auf jeden Fall reinhören!
machinemen.net
März 2007
Lepakko © finnbands.com