Hellcity 13 - Hellcity 13

BALE
24. Oktober 2007 (Finnlandrelease)

1. In Love with Love
2. America Psycho
3. One by One
4. Shortcut to Hell
5. Masquerade
6. Dead End
7. In your Eyes
8. In Anybody out there?
9. Yesterday's News
10. My World has stopped

Nach der ersten viel gelobten Doppel-A-Promo-Single "In your Eyes - Is Anybody Out There", die von Johnny Lee Michaels produziert wurde, errangen Hellcity 13 die erste Aufmerksamkeit vom finnischen Fernsehen und so folgten bald neue Songs, die der wachsenden Fangemeinde in weiteren Konzerten vorgestellt werden sollten.
Die sechs Jungs rund um die blonde Backgroundsängerin Susannah vertrauten sich und ihrem Talent genug, um das Debütalbum mit dem schlichten und einfachen Namen der Band selbst zu produzieren und veröffentlicht wurde es schlussendlich von Break A Leg Entertainment Inc. / Playground Music im Herbst 2007.

"Hellcity 13" beginnt mit dem Geräusch rauschenden Wassers, in das gemächlich ein Piano einsetzt, bevor es mit "In Love with Love" richtig losgeht.
In gesamter Betrachtung nach nur einmaligem Hören fällt das Album in die Schublade "schwer greifbarer Facettenreichtum", sind doch diverse Einflüsse auszumachen. Stilistisch sind Erinnerungen an Rockmusikals genauso erkennbar, wie Gothic und Elektronik, mit folkloristischen Momenten und auch ein kleiner Hauch Nightwish und The 69 Eyes sind zu spüren.
Dennoch findet man anfangs kein herausragendes Stück mit eindeutigem Wiedererkennungswert. Dieser kommt aber bei jedem weiteren Hören ein bisschen mehr zur Geltung. Große, die musikalische Welt erneuernde Innovationen im Gothicrock Bereich bieten Hellcity 13 nicht. Mikas Stimme ist eher gewöhnlich (was nicht schlecht heißen soll!), wird aber durch Susannahs kräftigen Gesang unterstützt und somit ausgeglichen und dadurch wird im Vocalsbereich etwas Besonderes geboten.
Bei jeder weiteren Umdrehung der Scheibe wird der Facettenreichtum greifbarer und durchschaubarer und das Album macht mehr Spaß. Und noch immer wage ich zu behaupten, noch nicht alle Details gefunden zu haben.
Aber wäre ein Album nicht auch langweilig, wenn man sofort alle Feinheiten und Schliffe erkannt hätte?




8 / 10


Hellcity 13

2. März 2008
Niina © finnbands.com

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